CDA Thüringen "Das ist das Mindeste - faire Löhne, gute Arbeit, soziale Sicherheit." Unter diesem Motto standen alle Aktionen des diesjährigen 1. Mai.  Daher gilt für die CDA an diesem Tag der Arbeit das Leitmotiv "Leben und Arbeiten, aber in  Würde!" Seit Jahrzehnten haben Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften darum gekämpft,  dass man auskömmliche Löhne verdienen kann, dass Urlaub und Feierabend gesichert und  verlässlich sind, dass man bei Alter und Krankheit nicht ins Elend fällt. Man darf es nicht zulassen, dass davon etwas rückgängig gemacht wird, um unserer Kinder  willen, denn wir wollen ihnen eine Welt hinterlassen, die nicht nur geprägt ist vom Kampf  ums Überleben, von Risiken, die dem Einzelnen aufgebürdet werden. Die jungen Leute  werden ihre Kraft für die Lösung anderer Probleme in der Welt benötigen.    Wir sehen in diesen Tagen deutlicher als je zuvor, welche Welt wir unseren Kindern  hinterlassen. Eine Welt, die geprägt sein wird von der Auseinandersetzung um Rohstoffe und  Energie, die geprägt sein wird von der Bekämpfung der Armut und der Kluft zwischen Arm  und Reich, vom Kampf um Menschenrechte weltweit. Auch hier geht es um das Mindeste,  das gegeben sein muss, damit Menschen friedlich miteinander leben können. Und deshalb reicht es nicht aus, nur über Mindestlöhne zu reden. Die prekäre Beschäftigung  muss endlich wieder in die Schranken gewiesen werden.   Deshalb wollen wir als CDA einen allgemeinen Mindestlohn auf der Grundlage der  verbindlichen Lohnuntergrenze in der Leih- und Zeitarbeit durchsetzen. Mindestlöhne sind  notwendig, um die schlimmsten Auswüchse beim Lohndumping auszuschalten. Ihre  Durchsetzung reicht aber bei Weitem nicht aus. um für Lohngerechtigkeit zu sorgen. Der  Grundsatz: "Equal Pay - gleichen Lohn für gleiche Arbeit!" muss jetzt verwirklicht werden!   Darauf haben die Thüringer CDA-Kolleginnen und Kollegen in mehreren Kreisstädten und  der Landeshauptstadt am 1. Mai aufmerksam gemacht und an Infoständen um Unterstützung geworben. CDA- Thüringen