Gustav Bergemann ruft zur Teilnahme an den Sozialwahlen auf: "Gremienbesetzungen haben konkrete Auswirkungen auf Versichertenleistungen." Mit der Wahl üben die Versicherten ihr Mitbestimmungsrecht aus und können bei strategischen Entscheidungen mitwirken. So entscheiden die Vertreterversammlungen, was mit den Einnahmen und Ausgaben ihrer Versicherungen passiert. Der Vorsitzende der CDA-Thüringen, Gustav Bergemann, ruft alle Wahlberechtigten zur Teilnahme an den Sozialwahlen auf: "Mit  der Sozialwahl entscheiden die Wähler über die Zusammensetzung der wichtigsten Gremien der Selbstverwaltung, wie zum  Beispiel bei der Deutschen Rentenversicherung. Mit der Wahl üben die Versicherten ihr Mitbestimmungsrecht aus und können  bei strategischen Entscheidungen mitwirken. So entscheiden die Vertreterversammlungen, was mit den Einnahmen und  Ausgaben ihrer Versicherungen passiert. Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund legen die Vertreter zum Beispiel fest, wie  viel die Versicherten aus eigener Tasche für Reha-Leistungen zuzahlen müssen. Es geht also um ganz konkrete Leistungen, von  denen Versicherte betroffen sind. Daher halte ich es für wichtig, dass jeder Wahlberechtigte von seinem Wahlrecht Gebrauch  macht." Ab dieser Woche erhalten rund 48 Millionen Wahlberechtigte ihre Unterlagen für die Sozialwahlen 2011 per Post. Es handelt sich  um eine reine Briefwahl. Die ausgefüllten Wahlzettel können portofrei zurückgesandt werden. Bis spätestens 1. Juni müssen die  roten Wahlbriefe wieder bei den Sozialversicherungsträgern eingegangen sein. Die Sozialwahlen finden alle sechs Jahre statt.   "In den letzten Monaten konnten wir beobachten, dass die Menschen an politischen Entscheidungen teilhaben wollen.  Die Sozialwahlen bieten diese Möglichkeit - das müssen wir noch weiter ins Bewusstsein der Menschen rücken." Dazu hatte sich die CDA Thüringen prominente Unterstützung eingeladen, um alle Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema zu  sensibilisieren. Der Bundesbeauftragte für die Sozialwahlen, Gerald Weiß kam dazu nach Gotha ins Mehrgenerationenhaus.  Gerald Weiß bezeichnete die Sozialwahlen als "eine unbekannte Schöne, die wachgeküsst werden muss".  Es sei  jetzt an der Zeit, dass die Versicherten mit einer Teilnahme an den Sozialwahlen ihre Belange in die Hand nehmen.  "Mit einer höheren Wahlbeteiligung können die Versicherten ihrem Wunsch nach mehr Mitbestimmung Ausdruck geben" waren  sich Bergemann und  Weiß einig. Auf dem Foto zu sehen sind v.l.n.r.:  Ullrich Göbel (CDA Wartburgkreis) Gustav Bergemann (CDA-Landesvorsitzender Thüringen) Eckehardt Döbler, CDA Gotha Gerald Weiß, Bundesbeauftragter für die Sozialwahlen Lothar Rausch (CDA-Kreisvorsitzender Gotha) Dr. Gerhard Päselt (CDA-Gotha) CDA- Thüringen